Weshalb das Hideaway Montestyria ein 4* Hotel, die Superior Klassifizierung als zusätzliche Qualitätssicherung gewählt hat?
HIDEAWAY MONTESTYRIA MARIAZELL; ein wunderschöner Platz mit großzügigen Chalets & Suiten
Entwickelt und geleitet wird dieses Herzensprojekt von der visionären Familie Lindmoser.
Im Interview mit Frau Helga Lindmoser erfahren Sie, weshalb die Superior Klassifizierung einerseits ein wirksames Marketinginstrument sein kann, und andererseits das Vertrauen der potentiellen Gäste in das 4*S Hotel noch weiter gestärkt werden kann.
Liebe Helga, vorab ganz herzlichen Dank für das Interview. Bitte erzähl uns, wer die Frau und die Familie hinter dem 4*S Hotel Hideaway Montestyria sind.
Ich, Helga Lindmoser, bin Gastgeberin aus Leidenschaft und seit meinem ganzen Leben in der Hotellerie und Gastronomie tätig. Schon lange hegte ich den Wunsch, etwas Eigenes zu schaffen – einen besonderen Ort in einer wunderschönen Umgebung.
Mein Mann Peter, gebürtig aus Mariazell, war von dieser Idee sofort begeistert. So lag es nahe, genau hier zu investieren und unseren Traum Wirklichkeit werden zu lassen.
Ein großes Glück war es auch, aus einer Handwerksfamilie zu stammen: Mein Bruder Josef übernahm die gesamte Generalunternehmung und Planung, während meine Schwester Silvia mit viel Gespür und Kreativität das Interior maßgeblich mitgestaltete.
Ohne meine Familie wäre Montestyria nicht möglich gewesen. Rückblickend kann ich sagen: Es war die beste Entscheidung meines Lebens.
Was war die Initialzündung bzw. Motivation, um ein Chalet Hideaway in Mariazell zu erschaffen?
Die Region ist von ursprünglicher Schönheit geprägt – genau darin haben wir das Potenzial für ein echtes Hideaway erkannt, fernab des klassischen Anlass-Tourismus. Bereits 2011 ergab sich die seltene Gelegenheit, das wohl schönste unverbaute Baugrundstück oberhalb von Mariazell zu erwerben. Die Entscheidung, dieses Grundstück damals zu kaufen, wurde zum Grundstein für die weitere Entwicklung. Gleichzeitig lag die Umsetzung nahe: Mein Mann ist hier verwurzelt, und meine Familie bringt seit Generationen ein tiefes Verständnis für Interior und Gestaltung mit.
Wieso hat es euch nach Mariazell, und somit auch an einen Pilger-Hotspot gezogen?
Mariazell war seit jeher stark auf den Anlass-Tourismus rund um Pilger ausgerichtet – Themen wie Erholung, Rückzug und hochwertige Aufenthaltsqualität sind dabei lange zu kurz gekommen. Genau darin haben wir unsere Chance gesehen: In einer so beeindruckenden Landschaft ein kleines, hochwertiges Hideaway zu schaffen, wo es dieses Angebot bislang nicht gab – und wo es gerade deshalb besonders stimmig ist.
Was zeichnet das Montestyria 4*Hotel, besonders aus und wodurch unterscheidet ihr euch vom Mitbewerb?
Unser Mitbewerb liegt vor allem in Westösterreich und Südtirol – in Ostösterreich sind wir in unserem Segment einzigartig. Es gibt kein vergleichbares Haus, das nur rund 100 Minuten von Wien entfernt ist – sogar öffentlich mit der Mariazellerbahn erreichbar – und gleichzeitig so viel bietet: einen alpinen Ortskern mit historischer Substanz, ein ausgezeichnetes Restaurant (84 Falstaff-Punkte), eigenen Badesteg, ganzjährig beheizten Pool und Berge mit Gondel direkt vor der Tür. Dazu kommt die unverbaute Natur rund um den Ötscher, die ihresgleichen sucht. Die Michelin-Auszeichnung ist kein Zufall – sie unterstreicht unseren Anspruch und macht uns besonders auch für internationale Gäste attraktiv, die Wien perfekt mit ein paar Tagen bei uns kombinieren.
Wie kann die Superior Klassifizierung bei der Differenzierung (USP -Alleinstellungsmerkmal) wirksam noch zusätzlich unterstützen?
Die Superior-Klassifizierung hebt uns klar vom klassischen 4-Sterne-Angebot ab. Gerade im Osten gibt es viele Betriebe mit erkennbarem Investitionsstau – wir stehen bewusst für ein deutlich höheres Niveau in Ausstattung, Design und Gesamterlebnis und schaffen so eine klare Differenzierung.
Welches Gäste-Segment sprecht ihr vorrangig mit eurem Hideaway Hotel Montestyria Chalet & Suiten Konzept an?
Wir sprechen ein internationales Publikum sowie Gäste aus Österreich an – rund 40 % kommen aus dem Ausland, der Großteil der heimischen Gäste vor allem aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Unsere Gäste suchen vor allem Ruhe, unaufdringlichen Service und die Möglichkeit, ein paar Tage bewusst abzuschalten oder aktiv Zeit in der Natur zu verbringen. Zunehmend kommen auch jüngere Paare, die sich gezielt eine kurze Auszeit auf gehobenem Niveau gönnen.
Weshalb habt ihr euch, trotz der vielen positiven Google Bewertungen, dennoch für eine Superior Klassifizierung entschieden?
Trotz der vielen positiven Google-Bewertungen wollten wir eine offizielle, unabhängige Bestätigung unseres Qualitätsanspruchs. Die Superior-Klassifizierung schafft klare Orientierung, stärkt das Vertrauen neuer Gäste und unterstreicht unser Niveau auch im internationalen Vergleich.
Welchen Mehrwert generiert ihr durch diese Zusatz-Qualifizierungsmaßnahme?
Der größte Mehrwert liegt darin, unser Pricing klar zu unterstreichen. Die Superior-Klassifizierung macht unser Qualitätsniveau auf einen Blick nachvollziehbar und stärkt so die Akzeptanz unserer Preisstruktur.
Was bedeutet Qualitätssicherung für euch im Detail?
Als kleines Haus mit nur 14 Zimmern ist Qualitätssicherung bei uns Chefsache und sehr persönlich. Ich, aber auch meine Mitarbeiter sind mit viel Liebe zum Detail täglich dran und schauen genau hin, dass unsere Standards nicht nur eingehalten, sondern wirklich gelebt werden.
Wie wirkt sich das „Mehr“ an Service- bzw. Dienstleistung auf den Gast aus?
Das „Mehr“ an Service zeigt sich in vielen kleinen Details, die den Unterschied machen: vom Shuttle mit der Mercedes V-Klasse über den Citroën Ami zum Ausborgen bis hin zu ganz praktischen Dingen wie freigeschaufelten Autos bei Schnee. Dazu kommen kleine Aufmerksamkeiten – all das vermittelt dem Gast das Gefühl, umsorgt zu sein. Genau das ist unser Anspruch.
Wie nehmen eure Gäste die Superior Klassifizierung wahr?
Unsere Gäste nehmen die Superior-Klassifizierung vor allem über unsere Verkaufskanäle, die Website und in unseren Angeboten wahr. Wir kommunizieren sie bewusst, aber nicht aufdringlich – sie soll Orientierung geben und unser Niveau unterstreichen, ohne im Vordergrund zu stehen.
Wie gut gelingt die Preisdurchsetzung mit dem Zusatz „Superior“?
Wir sind bei der Preisdurchsetzung sehr gelassen. Mit nur 14 Zimmern verfolgen wir eine klare Preisstruktur – Rabatte oder Nachlässe gibt es bei uns bewusst nicht. Wir sind überzeugt, dass wir im internationalen Vergleich ein sehr faires Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. So erreichen wir genau jene Gäste, die wir uns wünschen.
Welche Herausforderungen können darauf erwachsen?
Die Herausforderung liegt vor allem darin, das hohe Niveau konstant zu halten. Gleichzeitig sind wir durch unsere Größe sehr entspannt – mit nur 14 Zimmern finden wir immer die passende Gästeschicht, die unser Konzept schätzt.
Welche Visionen stehen für die Zukunft noch an?
Wir sind jetzt im vierten Jahr seit der Eröffnung und unser klares Ziel ist, heuer bereits inklusive AFA positiv zu sein – trotz der aktuellen Herausforderungen im Weltgeschehen, was wir voraussichtlich erreichen werden. Darauf aufbauend möchten wir weiter gezielt investieren und das Haus Schritt für Schritt weiterentwickeln. Ein nächster Schritt ist die Weiterentwicklung im Brauhaus – konkret mit der „Greißlerei“, um unser Angebot noch stimmiger zu ergänzen und den Gästen ein weiteres besonderes Erlebnis zu bieten. Dieser Schritt wird dieses Jahr entwickelt und höchstwahrscheinlich Anfang 2027 umgesetzt.
Ich danke dir, liebe Helga, für dieses Interview und den tollen Einblick in euer Herzensprojekt“.
